Biografische Skizze

Ein kurzer Einblick

Damit Sie besser greifen können, mit wem Sie zusammenarbeiten, möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in mein Leben geben:

Ich wurde in einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1975 geboren. Ich besuchte das Gymnasium und verbrachte davon drei Monate in Amerika im Staat Georgia an einer Internationalen Schule. Nach meinem Abitur zog ich nach Düsseldorf.

Trotz meines guten Elternhauses empfand ich lange Zeit eine starke Unruhe in mir. Mich beschäftigte die Frage, warum manche Menschen glücklicher sind als andere und worin überhaupt der Sinn unseres Daseins besteht. Ich hatte tausend Fragen in mir und ich wollte unbedingt Antworten darauf finden.

Im Alter von 17 Jahren lernte ich auf einem Vortrag meinen damaligen Mentor kennen. Der Vortrag bewegte mich tief und veränderte meine Sicht auf das Leben kollosal. Ich erhielt viele neue Denkansätze und es war in mir eine spannende Tür aufgegangen. Meine innere Unruhe legte sich langsam.

Dennoch studierte ich zunächst noch ein paar Semester Elektrotechnik an der FH in Düsseldorf. Da ich technisch nicht ganz ungeschickt war und damals finanziell unabhängig werden wollte, schien dies doch der Beginn eines erfolgsversprechenden Karrierewegs zu sein. Noch während des Studiums machte ich mich selbständig und bot Firmen bei technischen Projekten meine Unterstützung an. Da ich damals bemerkte, dass einige Professoren Ihre freien Stunden damit verbrachten, herauszufinden, wie das damals "dieses neue Internet" funktioniert, war mir klar, dass ich eigentlich besser dran bin, wenn ich mich direkt selbständig in einem Bereich machen würde, bei dem auch die Fachwelt am Anfang stand. Ich beschloss das Studium abzubrechen, zog damals nach Köln und arbeitete für diverse Firmen und Unternehmen im Rheinland. Ich merkte zwar, dass ich mit dieser Entscheidung an spannende Menschen und Projekte geriet und finanziell freier wurde, aber ich spürte auch tief innen, dass mich diese Tätigkeit nicht wirklich glücklich machte. Ob beim Fernsehsender, bei diversen Rechts- und Unternehmensberatungen, bei mittelständigen Unternehmen oder auch bei Werbe- und sonstigen Agenturen - selbst im Krankenhaus und Rettungsdienst; keine dieser Tätigkeiten waren für mich auf Dauer so interessant, dass ich für immer dort geblieben wäre. Also nahm ich damals erneuten Anlauf in die akademische Welt und bewarb mich für das Studium der Psychologie. Zunächst in Oldenburg, danach wechselte ich dann nach Trier. Schon während des Studiums machte ich mich als Berater selbständig. Ich betreute Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Dazu gehörte auch der Aufbau eines Handelsunternehmens sowie die Unterstützung einer Wirtschaftskanzlei im Bereich des strategischen Managements. Nach Abschluss des Studiums konnte ich insbesondere mit Kunden im Mittelstand wertvolle Beratungserfahrung gewinnen. Doch für mich war es zu wenig, meinen Schwerpunkt einzig und allein auf Business-Coaching zu richten. Mich interessierte in allen Anliegen immer der Mensch dahinter und weniger die Leistungssteigerung. Ich entschied mich also eine Praxis zu gründen, die Raum für private und geschäftliche Anliegen bieten sollte.

Ich habe mir immer gewünscht, dass meine eigenen Kinder nicht nur im Grau der Stadt aufwachsen, sondern Natur erleben können. Im Süden von Deutschland sah ich diese Vision realisierbar und zog in den Freistaat. Zunächst in die Innenstadt, um dort eine Praxis aufzubauen und später dann privat zum Ammersee, um ein gutes Plätzchen für meine Familie zu finden. Es klingt fast kitschig, aber als ich eines Tages mit der Vespa und einem Eis durch das sommerliche München zum argentinischen Tango fuhr, konnte ich es selbst kaum glauben: Es war real geworden. Es lohnte sich tatsächlich seinen Traum zu verfolgen!

Ich hatte mir in den ersten Jahren in München geschworen, mein Leben nicht mehr nur mit Arbeiten zu verbringen, sondern es auch zu genießen. Ich begann, den argentinischen Tango zu lernen, machte ein paar Kurse Improvisationstheater, nahm an Segelreisen teil, probierte ein Jahr Gesangsunterricht aus - Gott sei Dank, war die Gesangslehrerin sehr geduldig mit mir ;-) - und startete vor zwei Jahren mit der Ausbildung zum Privatpiloten.

Es haben mir damals viele Menschen davon abgeraten, den Wechsel nach München zu machen: Zu unbekannt, zu teuer, zu viel Konkurrenz, Aufbau eines neuen Freundeskreis zu schwierig, keine Chance auf eine Wohnung usw.. Ich bin froh, meinem Herzen gefolgt zu sein und trotzt der Erwartungen Anderer mein Ding gemacht zu haben, denn jetzt kann ich auch beruflich das machen, was ich liebe: Private und berufliche Coachings.

 

Mein Erkenntnis aus all dem?

Auch wenn der Weg einige Wendungen nahm und sich vieles an mir verändert hat, so war in meinem Herzen immer eine Sehnsucht unverändert: Ich wollte gute Fragen stellen und mein Gegenüber durch neue Perpektiven aufrütteln, glücklich zu werden.

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